Unser Gildenlokal

1976 wollten sich eine Hand voll Huttler organisieren, um aus dem Erlös geplanter Veranstaltungen Masken schnitzen und Gewänder nähen zu lassen. Also gründeten sie die Faschingsgilde Völs.
1980 bot der damalige „Präsident“ der Faschingsgilde Maffey Sepp, dem Vorstand an, drei leere Kästen im Dachboden aufstellen zu dürfen , um darin die Gwanter des Vereins aufzubewahren.
Seit der Zeit war das Haus „Stachele“ die Heimat der FG Völs, wobei ihre Stube wahrlich Bücher schreiben könnte, über die vielen Ereignisse, welche unter der Aufsicht des „Präsidenten“ und seiner Frau, unserer Huttlermama Ida, erlebt durften. Vor ca. 20 Jahren übernahmen dann der Sohn des Hauses, Karl, und seine Frau Helga das bunte Treiben in ihrem Haus..... und dies bis zum heutigen Tag. Die vielen Stunden, die diese Familie dem Verein zuliebe geopfert hat, sind nicht zu entgelten.

Der Familie Stachele sei auf diesem Wege tausendfach Dank gesagt für die Aufopferung, die sie uns entgegengebracht haben, die schönen Stunden, aber auch für die Spinnereien, die oftmals geschlichtet werden mussten.

Aus einer Handvoll Huttler sind mittlerweile dutzende geworden und unser Inventar ist auch dementsprechend mitgewachsen. Daher hat sich schon vor einigen Jahren abgezeichnet, dass eine Veränderung auf uns zukommen wird. Unser Altobmann Robert hat dann auf diesen Moment hingearbeitet und bei der Gemeinde vorgesprochen. Nach einigen Gesprächen und Jahren erhielten wir dann die Zusage, dass wir einen Teil des Vereinshauses 2 zur Verfügung gestellt bekommen.
Der Verein ist nun bereits seit vielen Jahren in die Seestraße übersiedelt. Einen großes Dankschön an die Gemeinde und allen, die das ermöglicht haben.
Der Ort unserer Unterkunft hat sich geändert. Der Fasching bleibt aber die selbe närrische Zeit. Auch beim „Stachele“ werden noch Kollegen und Freunde des Hauses einkehren, a Bierl trinken, a Gwantl anziehen und ein paar Häuser abgehen, so wie es in Völs der Brauch ist. Schön wäre es, wenn es mehr solche Häuser geben würde, die den Huttlern offen stehen, damit der Fasching nicht nur nicht ausstirbt, sondern vielleicht sogar zu einem neuen Höhenflug ansetzen kann.
Wir wünschen allen eine schöne Faschingszeit, in der man wieder einmal abschalten kann und nicht jedes Wort und jedes Ereignis zu ernst nehmen muss.